Oolong

Oolong kommt von der chinesischen Bezeichnung Wu-Lung. Es bedeutet soviel wie „schwarzer Drache“ und ist ein halbfermentierter Tee.

Er wird nur kurz fermentiert und liegt geschmacklich zwischen schwarzem und grünem Tee. Die besten Sorten haben ein leichtes Pfirsicharoma.

Hauptproduzent des Oolong-Tees ist Taiwan.

Grüner Tee

Grüntee wird haupstächlich in China und Japan produziert. Man lässt ihn gar nicht oder nur kurz welken, ‚imprägniert‘ ihn mit Wasserdampf oder in trockener Hitze und verhindert so eine Reaktion mit dem Luftsauerstoff. Eine Fermentation findet also nicht statt. Schließlich werden die Blätter gerollt und in rotierenden Trommeln getrocknet.

Die nach dem Welken im Teeblatt vorhandenen Fermente und Enzyme werden durch die starke Erhitzung zerstört. Aus diesem Grund färben sich die Blätter nicht kupferrot wie beim schwarzen Tee, sondern bleiben grün. Die Infusion hat eine gelbgrünliche Färbung.

Durch die fehlende Fermentation verbleiben mehr Gerbstoffe und Vitamin C im grünen Tee.

Grüner Tee wird heute noch in Nordafrika und in ostasiatischen Ländern wie China und Japan bevorzugt und bildet die Grundlage der japanischen Teezeremonie.

Gegenüberstellung der Produktionsmethode von schwarzem und grünem Tee

schwarzer Tee
grüner Tee
pflücken
pflücken
welken
welken
dämpfen
rollen
rollen
fermentieren
trocknen
trocknen
sortieren
sortieren

 

aromatisierter Tee

Durch Zugabe von aromatisch riechenden Blütenblättern bei der Produktion von schwarzem Tee, z.B. von Jasmin oder Rosen, von Gewürzen wie Zimt, Nelken oder Kardamom, Blattgewürzen wie Pfefferminze oder Fruchtaromen wie Erdbeere, Pfirsich, Banane usw. ist eine Vielzahl von aromatisierten Tees entstanden. Es werden natürliche oder synthetische Aromastoffe, ätherische Öle oder Pflanzenbestandteile verwendet.

Die aromagebenden Stoffe werden dem schwarzen Tee nach der Fermentation bei der Trocknung zugesetzt. Sie verbinden sich mit den Teekomponenten und sind nur noch zu einem geringen Teil extrahierbar.

Es gibt etwa 100 verschiedene Sorten in Deutschland. Die Nachfrage wird zu 80% durch 5 Geschmacksrichtungen gedeckt. Der bekannteste und mit 43% auch meistgetrunkene ist der Earl Grey, der durch den Zusatz von Bergamottöl gewonnen wird. Weitere gefragte Sorten sind Vanille (14%), Wildkirsche (12%), Maracuja (7%) und Tropic (4%). (Angaben: Deutsches Teebüro)