Schnitt

Auf keiner Teeplantage wird man „ausgewachsene“ 15 Meter hohe Teebäume vorfinden.

Man schneidet Teepflanzen aber nicht nur, weil die geringe Höhe zum Pflücken angenehmer ist, sondern um die Pflanze in ihrer vegetativen Phase zu halten. So treibt sie immer wieder neue Blätter und Äste. Erreicht die Pflanze ihre reproduktive Phase, dann entwickelt sie kaum noch neue Triebe, sondern Blüten und Früchte.

Es gibt verschiedene Schnittsysteme, abhängig vom Anbaugebiet.

In Darjeeling wird hauptsächlich der Cutacross (Nivellierschnitt) durchgeführt. Einmal im Jahr wird die Pflanze auf die angenehme Arbeitshöhe von ungefähr einem Meter zurückgeschnitten. Dies geschieht während der Wachstumspause in den Monaten Dezember bis Februar.

Mit zunehmendem Alter der Teepflanze nimmt ihre Produktivität ab. Deshalb wird sie alle vier bis sechs Jahre durch einen Rückschnitt auf 40 bis 60 Zentimeter verjüngt. Die alten und unproduktiven Äste werden abgeschnitten. Gleichzeitig wird verhindert, dass die Pflanze zu breit wird. In den folgenden Jahren werden weitere Schnitte vorgenommen, die jeweils einige Zentimeter über der letzten Schnittstelle liegen.

eine zurückgeschnittene Pflanze

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