Im Beitrag „die Verarbeitung“ wird die Herstellung des schwarzen Tees beschrieben.
Herstellung
Anders als bei Grünem Tee wird die Fermentation der Blätter bei Schwarzem Tee nicht unterbunden, sondern bewusst zugelassen – dieser Prozess verleiht dem Tee seine kupferrote Farbe und den kräftigeren, malzigen Geschmack. Nach der Pflückung (siehe „Das Pflücken – two leaves and a bud“) welken die Blätter zunächst (Welkvorgang) und werden anschließend gerollt; die dabei aufgebrochenen Zellwände setzen die Fermentation in Gang. Es folgen Trocknung (Trocknen) und Sortierung nach Blattgröße (Blattgrad-Sortierung). Wie sich Wasser- und Gerbstoffanteil dabei verändern, beschreibt der Beitrag „Wasser- und Gerbstoffanteil des schwarzen Tees“, die Unterschiede zur Grüntee-Produktion die Gegenüberstellung der Produktionsmethoden.
Herkunft und bekannte Sorten
Die bedeutendsten Anbaugebiete liegen in Indien und Sri Lanka. Assamtee, benannt nach dem größten zusammenhängenden Teeanbaugebiet der Welt, ist vollmundig und malzig und bildet den Hauptbestandteil der ostfriesischen Mischung. Darjeeling-Tees gelten dagegen als feiner und blumiger. Auch in China und Kenia wird in großem Umfang Schwarzer Tee angebaut.
Häufige Fragen zu Schwarzem Tee
Wie lange sollte Schwarzer Tee ziehen?
Die optimale Ziehzeit hängt von der Sorte ab; ausführlich behandelt dies der Beitrag „Ziehdauer und damit verbundene Wirkung des Tees“.
Enthält Schwarzer Tee Koffein?
Ja. Durch die längere Fermentation und meist längere Ziehzeit setzt Schwarzer Tee tendenziell mehr Koffein frei als Grüner Tee.