Der Teestrauch ist seit über 5000 Jahren in Asien bekannt. 3000 Jahre wird Tee als Kult- und Kulturgetränk genutzt.
Die Teepflanze stammt aus China, sowie aus dem Nordosten Indiens (Assam).
Der Teestrauch ist seit über 5000 Jahren in Asien bekannt. 3000 Jahre wird Tee als Kult- und Kulturgetränk genutzt.
Die Teepflanze stammt aus China, sowie aus dem Nordosten Indiens (Assam).
Grüntee wird haupstächlich in China und Japan produziert. Man lässt ihn gar nicht oder nur kurz welken, ‚imprägniert‘ ihn mit Wasserdampf oder in trockener Hitze und verhindert so eine Reaktion mit dem Luftsauerstoff. Eine Fermentation findet also nicht statt. Schließlich werden die Blätter gerollt und in rotierenden Trommeln getrocknet.
Die nach dem Welken im Teeblatt vorhandenen Fermente und Enzyme werden durch die starke Erhitzung zerstört. Aus diesem Grund färben sich die Blätter nicht kupferrot wie beim schwarzen Tee, sondern bleiben grün. Die Infusion hat eine gelbgrünliche Färbung.
Durch die fehlende Fermentation verbleiben mehr Gerbstoffe und Vitamin C im grünen Tee.
Grüner Tee wird heute noch in Nordafrika und in ostasiatischen Ländern wie China und Japan bevorzugt und bildet die Grundlage der japanischen Teezeremonie.
Die bekanntesten Anbauländer sind China und Japan. In Japan hat sich mit Sencha, Gyokuro und dem zu Pulver vermahlenen Matcha eine eigene Sortenvielfalt entwickelt; Matcha bildet die Grundlage der japanischen Teezeremonie. Chinesischer Grüntee wird meist in der Pfanne geröstet statt gedämpft, was ihm einen eigenen, oft nussigeren Charakter verleiht.
Grüner Tee reagiert empfindlicher auf zu heißes Wasser und zu lange Ziehzeiten als Schwarzer Tee – beides lässt die Gerbstoffe stärker hervortreten und den Tee bitter schmecken. Näheres zur Ziehdauer und ihrer Wirkung beschreibt der Beitrag „Ziehdauer und damit verbundene Wirkung des Tees“.
Grüner Tee wird meist kürzer und mit kühlerem Wasser aufgegossen als Schwarzer Tee, wodurch tendenziell weniger Koffein freigesetzt wird. Der genaue Unterschied hängt aber stark von Sorte und Ziehzeit ab.
Weil die Fermentation durch Erhitzen direkt nach dem Welken gestoppt wird – die Fermente und Enzyme im Blatt werden zerstört, bevor sich die kupferrote Farbe bilden kann.